Unter dem Titel „Rangoli – die Farben Indiens“ begab sich das Festival 2012 auf eine musikalische, literarische aber auch kulinarische Entdeckungsreise durch das auch gern als Subkontinent bezeichnete riesige südasiatische Land. Eine wunderbar atmosphärische Einstimmung auf das Festival bildete ein klassisches Raga-Konzert der Gruppe „jugalbandi“ in der Friedenskirche, das die Zuhörer mit Klängen von Sitar, Tabla und Tanpura bezauberte. Musikalisch ausgelassener und schweißtreibender ging hingegen zur Glashausparty zu, auf der Banghra, Desi, HipHop, House und Goa zu rhythmischen Tanzbewegungen inspirierten.
Zu einem indischen Galaabend in der Villa am Paradies wusste vor allem die Vorführung zum indischen Tanztheaters Katakhali zu begeistern. Literarische Impressionen erwartete die Besucher bei einer heiteren Lesung mit dem indischen Autor Anant Kumar und einer Stop4Lesung, die an vier literarischen Orten schmackhafte Lesehäppchen aus dem traditionellen und zeitgenössischen Leseschatz Indiens offerierte. Freunde des indischen Kinos erwartet eine Kurzfilmnacht im Kunsthof und der Filmklassiker „Sholay“ von Indiens Star-Regisseur Ramesh Sippy im Cafè Wagner. Das KuBus in Lobeda-West war erneut Schauplatz eines bunten indisches Familienfestes, das mit verschiedenen Bastel- und Wissensstationen lockte und die Chance bot, Bekanntschaft mit indischen Tänzen oder dem indischen Nationalsport Cricket zu machen.
Der Ausklang des Festival gestaltete sich auch in diesem Jahr kulinarisch: in Kooperation mit WinD Jena und dem Eine-Welt-Netzwerk Thüringen hatte das Festival fairen und ökologisch-nachhaltigen Sonntagsfrühstück geladen. Feinschmecker konnten sich an außergewöhnlichen Kostproben der indischen Küche laben und bei Lassi und Chai mehr zu Land und Leuten in Indien erfahren.

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